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Wissenswertes

Die Geschichte des Goldrubins

7. Jahrhundert v. Chr.

Vorschrift eines durch Gold rot gefärbten Glases (rote Korallen) in der Tontafelbibliothek des Ashurbanipal in Ninive, übersetzt von R.C. Thompson in "A Dictionary of Assyrian Chemistry and Geology", Oxford 1936


um 250 n. Chr.

Lykurgosbecher (britisches Museum), figürlicher Diatretglasbecher aus lebrigem Goldrubin, 16,5 cm hoch aus der Römerzeit


1612

Antonio Neri von Florenz - 7 Bücher von der Glasmacherkunst, im 7. Buch Capital 129 "...eine durchsichtige rote Farbe zu machen" Dem Apotheker Dr. A. Cassius aus Hamburg gelang die Herstellung von Goldpurpur (feinstverteilter Niederschlag von kolloidalem Gold auf Zinnsäuregel)


1679

Johann Kunckel von Löwenstern gelingt in der Glashütte auf dem Hakendamm bei Potsdam die fabrikmäßige Herstellung des Goldrubins. Er verweist darauf in seiner "Ars vitraria experimentalis" auf Seite 192


1716

Kunckel beschreibt Goldrubin in "Laboratorium Chimikum"


1738

Richtiger Rubinsatz auf einem Dukaten, Glashütte Zechlin (geht auf Kunckel zurück), veröffentlicht von Robert Schmidt in "Brandenburgische Gläser", 1914, S. 63 Kunckel schreibt, daß seine Laboratoriumsdiener "den Rubinfluß so liederlich verkrämert" hätten, daß auch anderswo (zB. am Bayreuthischen Hof) Goldrubin hergestellt wurde, somit gelangte der Goldrubin nach Süddeutschland


um 1750

Gebr. Zänker aus Böhmen, Kompositbrenner aus für Stangen, stellen Goldrubin her


1865

Direktor Pohl von der Josephinenhütte in Schreiberhau (Riesengebirge) veröffentlicht einen Rubinglassatz in "Polytechnisches Zentralblatt" 1865, S. 743


um 1890

Michael Eisch aus dem Bayerischen Wald schmilzt in Reichenbach (Oberlausitz) den ersten Goldrubin bei der Firma Schuster & Wilhelmy


1905

Gustav Häubner von der Farbglashütte Häubner & Dobschall in Reichenbach (Oberlausitz) schmilzt Goldrubin nach folgender Rezeptur:

  • 120 kg Kristall K
  • 80 kg Gemenge
  • 28 kg Rosay
  • K Scherben
  • 12 Dukaten
  • 1,5 Arg. Nitr.
  • 6 g Extrakt
  • 2 kg Rosamischung
  • 600 g Gelbmischung
  • 1,5 kg Glasfluss
  • 600 g Antimonoxid
  • 600 g Zinnsalz


1910

Prof. Hohlbaum von der Glasfachschule in Haida (Böhmen) beschreibt den Goldrubin in "Zeitgemäße Herstellung, Bearbeitung und Verzierung des feineren Hohlglases", S.126/127


1957

Paul Beyersdorfer zeigt elektronenmikroskopische Aufnahmen von färbenden Goldteilchen in dem Buch "Glashüttenkunde"


1958

Rudolf Schmidt (Osram Weißwasser) beschreibt die Herstellung des Goldrubins aus moderner Sicht in "Die Rohstoffe zur Glaserzeugung" S. 348 und in "Der praktische Glasschmelzer" S. 188


2000

Die Farbglashütte in Reichenbach (Oberlausitz) bietet folgende goldhaltige Überfangfarben an:

Transparent

  • Goldrubin hell 002 RW
  • Goldrubin dkl. 003 RW
  • Goldrubin extra 005 RW
  • Aurora rötl. 006 RW
  • Aurora gelbl. 008 RW
  • Veilchenblau 010 RW
  • Heliotrop 011 RW
  • Amethyst rötl. 012 RW
  • Amethyst bläul. 013 RW
  • Hyazinth 014 RW
  • Goldtopas 019 RW
  • Brillantgold 212 RW
  • Irisgelb 218 RW
  • Brillantrubin 231 RW
  • Weinrot 232 RW

Opak

  • Flamingo 063 RW
  • Opalrosa 064 RW
  • Opalhimbeer 065 RW
  • Opalsattrosa 066 RW
  • Purpur 096 RW
  • Lilarot 097 RW
  • Rotviolett 099 RW
  • Altrosa 150 RW
  • Zartrosa 151 RW
  • Zartviolett 152 RW
  • Sahara 162 RW
  • Ockergelb 164 RW
  • Apricot 168 RW

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